‘Eine Funktion voller Zusammengehörigkeit und Teamgeist’
Nachdem sie jahrelang auf der Lieferantenseite gearbeitet hatten, wechselten Ties Vrenssen und Ofra Korthuis vor Jahren zu MHK. Was als neue Herausforderung begann, entwickelte sich zu einem warmen Zuhause. MHK überraschte sie mit Transparenz, Kollegialität und einer einzigartigen Familienkultur, in der jeder sich selbst bleiben kann.
Wer mit Ties Vrenssen und Ofra Korthuis spricht, hört nicht einfach nur zwei Account Manager von MHK reden. Man hört zwei Menschen, die mit sichtbarer Freude und Stolz über ihre Arbeit sprechen. MHK ist in den letzten Jahren eindeutig zu ihrem Baby geworden. Sowohl Vrenssen als auch Korthuis erkennen dies an. Korthuis: “Manchmal macht man ziemlich viele Überstunden. Aber wenn man Spaß an seiner Arbeit hat, fühlt es sich nicht immer wie Arbeit an.” Und obwohl beide schon seit Jahrzehnten in der Branche tätig sind, hat sie die Organisation dennoch überrascht.
“Was mich anfangs wirklich überrascht hat”, erzählt Vrenssen, “ist die Transparenz, mit der MHK arbeitet. Alle Ergebnisse werden erklärt und dargestellt. Anschließend wird mit festen Formeln gearbeitet. Jeder weiß genau, woran er ist. Das schafft Vertrauen, auch gegenüber den Mitgliedern.” Was ihn aber vielleicht noch mehr beeindruckt hat, ist die menschliche Seite der Organisation. “Bei MHK kümmert man sich wirklich umeinander. Wenn jemand privat eine schwierige Zeit durchmacht, wartet man nicht ab, sondern die Organisation übernimmt proaktiv Aufgaben.” Korthuis nickt zustimmend: “Jeder übernimmt dann einen Teil der Arbeit. Das muss nicht extra verlangt werden. Das geschieht ganz von selbst. Dieses Engagement ist typisch für MHK.”
“Wir sind ein relativ kleines Team”, erzählt Vrenssen. “Jeder macht das, was er gut kann und was ihm Spaß macht. Es gibt Hunde, die am liebsten den ganzen Tag in einem Körbchen vor dem Kamin liegen, und Hunde, die morgens am liebsten vor der Tür stehen, um den ganzen Tag draußen zu sein, und abends wieder hereinkommen, wenn sie Hunger bekommen; zu dieser letzten Kategorie gehören Ofra und ich.’ Korthuis: ’Ich denke, dass diese Energie und Kollegialität enorm wichtig sind, weil man das auch an die Mitglieder weitergibt.”


Für Korthuis war vor allem das breite Dienstleistungsangebot von MHK eine Offenbarung. “Als reiner Verkäufer musste ich mich anfangs erst daran gewöhnen. Aber jetzt fühle ich mich hier wie ein Fisch im Wasser. Die Beziehung zum Einzelhändler ist anders, als wenn man mit einem Produkt unter dem Arm hereinkommt. Die Gespräche sind offener und ehrlicher. Man hat das Gefühl, dass man gemeinsam etwas erreicht und ein Team ist.” Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit ist etwas, das beide Männer als typisch für MHK empfinden. “Auch die Mitglieder helfen sich gegenseitig”, sagt Korthuis. “Bei Treffen tauschen Unternehmer Erfahrungen aus, geben sich gegenseitig Tipps und helfen sich bei schwierigen Fragen. Es ist schön, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, denn dadurch ist die Beziehung zum Einzelhandel noch enger, als ich es gewohnt war.”
Ein wichtiger Punkt, den beide betonen, ist, dass Unternehmer innerhalb von MHK immer sie selbst bleiben. Vrenssen: “Manche Unternehmer befürchten, dass sie ihre Identität verlieren, wenn sie sich einer Organisation wie MHK anschließen. Bei uns bleiben Sie jedoch Ihr eigenes Unternehmen. Sie können unser Fachwissen nutzen, wenn Sie möchten, aber Sie bestimmen selbst den Kurs.”
Als Kenner der Branche richten Vrenssen und Korthuis ihren Blick auch auf die Zukunft.
Korthuis: “Ich denke, dass KI in zehn Jahren sowohl für Verbraucher als auch für Einzelhändler eine viel größere Rolle spielen wird. Die Stärke des Einzelhandels liegt für uns darin, Handwerkskunst, Wissen und Maßarbeit anzubieten. Und vielleicht sorgt KI auch dafür, dass die Küchenwelt transparenter wird, was letztendlich für das Image der Küchenbranche nicht unbedingt schlecht ist. Unsere Branche verdient ein besseres Image.”
Vrenssen ergänzt: “Die Funktion des Showrooms wird sich zwar verändern, aber nicht verschwinden. Die Menschen wollen weiterhin fühlen und erleben. Letztendlich liegt darin die Überzeugung, sich für ein bestimmtes Material zu entscheiden. Die Struktur von Materialien hat einen Mehrwert, wenn man sie fühlt, im Gegensatz dazu, wenn man nur darüber liest. Außerdem werden gute Bewertungen noch wichtiger werden.” Korthuis nickt zustimmend: “Selbst wenn jemand einen Tipp gibt, schaut man heutzutage trotzdem erst einmal online nach. Das wird nur noch zunehmen.”
Nach all den Jahren blicken beide mit Stolz auf ihre Organisation. “MHK hat vielleicht einige Bedingungen, bevor man Mitglied werden kann”, sagt Vrenssen, “aber das liegt daran, dass wir die Qualität hoch halten wollen. Bei uns baut man das Unternehmen anhand von Bausteinen auf. Außerdem wollen wir mit unserer Offenheit und Transparenz zeigen, dass wir wirklich einen soliden Mehrwert für den Einzelhändler darstellen. Bei uns ist jeder zugänglich. Niemand fühlt sich überlegen. Man kann sich dafür entscheiden, alleine gegen eine Wand zu kicken. Oft macht es aber noch mehr Spaß, gemeinsam mit anderen in einer Mannschaft Fußball zu spielen. Dann kann man voneinander lernen, sich gegenseitig helfen und gemeinsam mehr erreichen als alleine. Und dabei auch mehr Spaß haben. So ist es auch bei MHK als Mitglied.”