Bei Grando stehen Küchen und Bäder seit Jahren im Mittelpunkt unseres Geschäfts, aber sie sind zunehmend nur der Anfang einer viel umfassenderen Reise. Während die Küche früher eine Einzelanschaffung war, sehen wir, dass die Verbraucher ihr Zuhause zunehmend als Ganzes betrachten. Die Küche ist ein logischer Ausgangspunkt und bildet zunehmend die Grundlage für ein Gesamtprojekt, eine Entwicklung, die bei Grando schon seit einiger Zeit zu beobachten ist.
Kunden, die einen Ausstellungsraum für eine neue Küche oder ein neues Bad betreten, scheinen sich selten nur mit diesem Raum zu beschäftigen. Das Bedürfnis nach Konsistenz wächst. Eine neue Küche wirft automatisch Fragen zu den angrenzenden Räumen auf: Wie passt der Boden, was bedeutet das für die Speisekammer und passt die vorhandene Schrankwand noch zum neuen Design? In der Praxis führt dies immer häufiger zu einer breiteren Anfrage, bei der mehrere Räume im Haus einbezogen werden. Bei Grando sehen die Berater diese Entwicklung jeden Tag in der Praxis. Grando-Direktor Jean-Paul Hagen: “Wir stellen fest, dass die Kunden oft nicht nur wegen einer Küche oder einem Bad kommen. Das Gespräch verlagert sich schnell auf den Rest der Wohnung. Dieses Bedürfnis nach Zusammenhalt hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und spiegelt sich nun in vielen Lebensläufen wider.”
Diese Entwicklung erfordert eine andere Rolle des Küchenberaters. Der traditionelle Fokus auf Produkt und Preis weicht einer breiteren Beratungsrolle. Der Berater wird immer mehr zum Sparringspartner, der über das große Ganze nachdenkt, von der Gestaltung und der Verwendung von Materialien bis hin zur stilistischen Konsistenz im gesamten Haus.
Dies erfordert eine breitere Wissensbasis und eine andere Sichtweise. Nicht nur die Küche ist zentral, sondern die Verbindung zwischen verschiedenen Lebensräumen. Hier wird ein Mehrwert für den Kunden und ein Alleinstellungsmerkmal für den Einzelhändler geschaffen. Bei Grando wird diese Rolle aktiv gefördert und unterstützt.
Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist das wachsende Bedürfnis, sich selbst zu entlasten. Die Verbraucher wollen Bequemlichkeit und Übersicht und entscheiden sich zunehmend für eine einzige Partei, die den gesamten Prozess überwacht. Von den Abbrucharbeiten über die Verlegung der Leitungen bis hin zur endgültigen Realisierung bietet ein Konzept von A bis Z Sicherheit und Vertrauen.
Dieser integrierte Ansatz ermöglicht es uns, größere und umfassendere Projekte zu übernehmen. Was mit einer Küche oder einem Bad beginnt, weitet sich zunehmend auf ein komplettes Projekt mit Hauswirtschaftsräumen, maßgefertigten Schränken, Böden, Decken und anderen Innenraumlösungen aus. Dies erhöht nicht nur den Auftragswert, sondern auch die Einbeziehung des Kunden. Dieses Gesamtkonzept ist ein wichtiger Bestandteil des Ansatzes von Grando. Hagen: “Die Nachfrage der Verbraucher ist breiter geworden als nur Küche oder Bad. Wenn man als Einzelhändler darauf reagiert, merkt man, dass die Projekte automatisch größer werden und man als Berater eine viel zentralere Rolle im gesamten Prozess einnimmt.”

Die Verlagerung hin zu Gesamtprojekten bietet dem Kücheneinzelhandel klare Chancen. Wenn man über die anfängliche Kundennachfrage hinausblickt, kann man mehr aus einem einzelnen Projekt herausholen. Gleichzeitig erfordert dies eine andere Positionierung und oft auch eine Erweiterung des Sortiments und der Organisation - für Unternehmer, die diesen Schritt machen wollen, liegt die Stärke in einer Formel, die dies unterstützt. Die Kombination aus einer breiten Produktpalette, einer Begleitung während des gesamten Prozesses und einer klaren Vision von Gesamtprojekten ermöglicht es, auf den sich verändernden Markt zu reagieren. Genau diese Faktoren sind es, die es für viele Einzelhändler attraktiv machen, sich Grando anzuschließen und sich zu einem Komplettanbieter im Bereich Wohnen zu entwickeln.
Der Ausstellungsraum spielt bei dieser Entwicklung eine Schlüsselrolle. Inspiration und Kohärenz müssen sofort sichtbar sein. Nicht mehr einzelne Küchen, sondern komplette Wohnarrangements, in denen verschiedene Räume visuell miteinander verbunden sind.
Bei Grando liegt der Schwerpunkt auf diesem Aspekt. Die Präsentation von Gesamtarrangements fordert den Kunden heraus, über die ursprüngliche Frage hinaus zu denken. Es hilft, die Auswahl zu visualisieren und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Teile des Hauses in ein Projekt einbezogen werden. Hagen: “Der Ausstellungsraum ist der Ort, an dem das Gesamtkonzept zum Leben erweckt wird. Indem man Küche, Bad und andere Wohnfunktionen miteinander verbindet, hilft man den Kunden, eine bessere Wahl zu treffen und ein kohärentes Ganzes im Haus zu schaffen.”
Der Markt bewegt sich also eindeutig in Richtung eines integrierten Ansatzes für das Wohnen. Für den Einzelhandel bedeutet dies eine Chance, sich zu einem vollwertigen Wohnpartner zu entwickeln. Bei Grando scheint diese Arbeitsweise inzwischen Standard zu sein.-