Der Herd nimmt im Küchendesign wieder einen zentralen Platz ein. Nicht nur als Kochgerät, sondern auch als prägendes Element. Steel reagiert darauf mit der Mistral-Serie, in der Induktionskochen und integrierte Kochfeldabsaugung miteinander kombiniert werden. Indem der Hersteller diese Technik in vier Designserien und zwei Formaten anbietet, möchte er Küchendesignern mehr Möglichkeiten geben, den Herd in das Gesamtkonzept einzubinden.

Steel Benelux stellt fest, dass die Nachfrage nach unverwechselbaren Küchendesigns zunimmt. Während Möbel, Arbeitsplatten und Geräte in verschiedenen Ausstellungsräumen manchmal dicht beieinander stehen, kann gerade ein Herd einer Küche einen ganz eigenen Charakter verleihen. Steel hat sich daher nicht für eine Ausführung mit integrierter Dunstabzugshaube entschieden, sondern die Mistral-Technik in die bestehenden Designwelten Genesi, Ascot, Enfasi und Oxford integriert.
Diese reichen von modernen und schlichten bis hin zu eher klassisch gestalteten Modellen. “Wir stellen fest, dass Küchenplaner immer häufiger nach Produkten suchen, mit denen sie wirklich etwas Einzigartiges schaffen können”, sagt Christian Borsboom, Geschäftsführer von Steel Benelux. “Deshalb haben wir uns bewusst für eine komplette Mistral-Plattform mit verschiedenen Breiten, Designserien und Einbaumöglichkeiten entschieden. So passt sich der Herd dem Design an und nicht umgekehrt.”

Neben den vier Designvarianten gibt es zwei Baugrößen. Die 90 cm breite Ausführung verfügt über einen Multifunktionsbackofen; beim 100 cm breiten Modell stehen zwei vollwertige Backöfen zur Verfügung. Ein weiteres Merkmal ist das „Full Glass“-Kochfeld. Das Glas erstreckt sich über die gesamte Breite des Geräts, ohne metallene Seitenprofile. Dadurch entsteht ein harmonischer Übergang zwischen Herd und Arbeitsplatte. Dank der ebenen Oberfläche lässt sich das Kochfeld leicht sauber halten.
Auch für die Absaugung sind verschiedene Lösungen möglich. Standardmäßig können die Mistral-Herde im Umluftbetrieb betrieben werden. Hierfür werden regenerierbare Aktivkohlefilter mitgeliefert, die laut Steel bei normalem Gebrauch eine Lebensdauer von etwa zwei Jahren haben. Darüber hinaus ist der Anschluss an einen Abzug ins Freie möglich, und das System kann mit einem Plasmafilter kombiniert werden. Der Küchenplaner kann die Absauglösung somit an die technischen Gegebenheiten der Wohnung anpassen.

Obwohl die Gestaltungsfreiheit ein wichtiger Ausgangspunkt ist, hat Steel auch die Ofenfunktionen erweitert. Die Modelle Genesi und Ascot sind mit Combi-Steam erhältlich, bei dem Dampf und Heißluft kombiniert werden. Diese Öfen können eine Temperatur von maximal 315 °C erreichen.

Für die Wärmeverteilung setzt Steel das firmeneigene Twin-Vent-System ein. Darüber hinaus sind die Herde serienmäßig mit einem Drehspieß und einem Kerntemperaturmesser ausgestattet. Letzterer ist mit dem TFT-Farbdisplay verbunden, sodass die Kerntemperatur während der Zubereitung überwacht werden kann. Die Produktion erfolgt in Carpi, Italien. Steel fertigt die Herde auf Bestellung, woraufhin sie von spezialisierten Mitarbeitern zusammengebaut, geprüft und endbearbeitet werden. Damit hält der Hersteller an einer Produktionsweise fest, bei der verschiedene Ausführungen und Oberflächen weiterhin möglich sind.