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Kreislaufwirtschaftliche Innovation: faltbare Transportbox aus Restmaterial für generalüberholte Küchengeräte

Kreislaufwirtschaftliche Innovation: Faltbare Transportkiste aus Restmaterial für generalüberholte Küchengeräte

Zwei Recycling-Herausforderungen vereinen sich in einer erfolgreichen Lösung

ATAG und EKI haben gemeinsam mit Studierenden der HAN „The ReGuard“ entwickelt: eine faltbare Transportbox aus Restmaterial, mit der generalüberholte Küchengeräte sicher transportiert werden können. Diese Innovation vereint zwei Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft in einer Lösung.

Der ReGuard wurde entwickelt, um Küchengeräte vor Beschädigungen während des Transports und der Lagerung zu schützen. Dabei handelt es sich um Geräte aus Wohnungsbauprojekten, die überholt und anschließend wieder eingesetzt werden.

Zusammenklappbar und stapelbar

Das erste Modell ist inzwischen erfolgreich im Einsatz: eine universelle Transportbox für Öfen mit einer Breite von 45 und 65 cm. Die Konstruktion besteht aus einem Bodenrost mit einer Schutzschicht aus 2 mm dickem Schaumstoff. Das System ermöglicht ein sicheres Stapeln, ist benutzerfreundlich und vollständig zusammenklappbar, wodurch es sich leicht transportieren und lagern lässt.

Vom Reststrom zur neuen Anwendung

Der Nijmegener Gummi- und Kunststoffhersteller EKI hat mit Reststoffen zu tun, die für andere Zwecke noch hervorragend geeignet sind. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich an Lösungen, um die Restprodukte wie Schaumstoff und Gummi doch noch zu verwerten; so werden sie beispielsweise als Unterbau für Sportplätze, in Kunstprojekten und in Bildungsprojekten eingesetzt.

Küchengeräte erhalten ein zweites Leben

ATAG, die erste Marke in den Niederlanden mit einem Aufarbeitungsservice für Geräte, verleiht Geräten aus Wohnungsbauprojekten ein zweites Leben. Kochfelder, Backöfen und Kühlschränke werden geprüft, gereinigt und bei Bedarf repariert. Anschließend werden sie neu verpackt und für den Projektbau bereitgestellt.

Zusammenarbeit zwischen Industrie und Bildung

Dank der Zusammenarbeit zwischen Studierenden der Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Industriedesign konnten zwei Herausforderungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft in einer praktischen Lösung vereint werden. Damit zeigt das Projekt, wie Bildungseinrichtungen und die Wirtschaft gemeinsam zu einer nachhaltigeren Fertigungsindustrie beitragen können.

EKI prüft kontinuierlich, wie und wo Reststoffe auf nachhaltige Weise verwertet werden können. Das Unternehmen ist offen für Tipps und Ideen, wie Reststoffe sinnvoll genutzt werden können.

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