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Wie schafft man dauerhafte Relevanz?
Das Waschbecken von Caressi.

Wie kann man dauerhafte Relevanz aufbauen?

Die unsichtbare Revolution in der Küche

Es ist immer schön, nach vorne zu schauen, nicht wahr? Zum Beispiel auf das Jahr 2040. Und was sieht man dann in der Küche? Richtig: viele schnelle und intelligente Geräte, KI und vollautomatische Prozesse. Doch laut Jesse Struis, Verkaufsleiter bei Caressi, liegt eine der am meisten unterschätzten Entwicklungen näher am Haus. Im wahrsten Sinne des Wortes. “Der Wasserhahn und die Spüle werden jeden Tag häufiger benutzt als der Backofen, erhalten aber selten die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.”

Jesse Struis

Jesse Struis ist bei Caressi für den Vertrieb zuständig.

Caressi ist eine niederländische Marke, die sich auf das Design und die Lieferung von Spülbecken, Küchenarmaturen und dazugehörigem Zubehör für Küchen spezialisiert hat. Das Unternehmen kombiniert elegantes Design mit Funktionalität und Langlebigkeit, um hochwertige und benutzerfreundliche Küchenlösungen anzubieten.

Während die Verbraucher von Hightech-Backöfen und vernetzten Kühlschränken verführt werden, bleiben Innovationen bei Wasserhähnen und Spülen oft unter dem Radar. Zu Unrecht, meint Struis. Er verweist auf Funktionen wie einen ECO-Modus, der Wasser spart und gleichzeitig einen sanften Strahl erzeugt, oder einen verstellbaren Perlator, der Spritzwasser verhindert. “Solche Innovationen gibt es bereits, aber sie werden oft unterschätzt”, sagt er.”

Gerade in einem Markt, in dem die Differenzierung immer schwieriger wird, ist dies eine Chance für Küchenspezialisten. Nicht indem sie mehr Technik zeigen, sondern indem sie besser erklären, was scheinbar einfache Produkte tatsächlich an Komfort und Benutzerfreundlichkeit bringen.

Erfahrung wird führend, Technologie verschwindet von der Bildfläche

Die Küche hat sich in den letzten Jahren zum Herzstück der Wohnung entwickelt. Diese Entwicklung setzt sich fort. Die Funktionalität verschwindet nicht, aber sie wird weniger sichtbar. Die Geräte werden immer intelligenter und nehmen einem die Arbeit ab, während der Raum selbst Ruhe und Emotionen ausstrahlen soll. “Das Gefühl in der Küche, wenn man nach Hause kommt oder gemeinsam zu Abend isst, muss stimmen”, sagt er.”

Im Jahr 2040 geht es also weniger um die Präsentation von technischen Spielereien als vielmehr um Material, Interaktion und Aussehen. Die Technik bleibt unverzichtbar, rückt aber in den Hintergrund. Unsichtbare Innovation wird zur Norm. Für die Produktentwicklung bedeutet dies, dass die Technologie das Erlebnis unterstützt und nicht umgekehrt.

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Wasser als zu bewirtschaftende Ressource

Ein bemerkenswertes Thema in Struis’ Vision ist Wasser. Wo das Energiemanagement heute gang und gäbe ist, erwartet er, dass der Wasserverbrauch in Zukunft ebenso bewusst gesteuert wird. Man denke an die Überwachung durch Sensoren und Apps oder sogar an Systeme zur Wiederverwendung von Wasser. Für Lieferanten und Küchenbauer bedeutet dies, dass sie vorausschauend denken müssen. “Hygiene, Umwelt und Funktionalität werden weiterhin an erster Stelle stehen, aber durch Messbarkeit und Kontrolle ergänzt werden. Der Wasserhahn wandelt sich von einer offensichtlichen Entnahmestelle zu einem intelligenten Knotenpunkt im Haushalt”, sagt Struis.

Der Verbraucher des Jahres 2040 gibt sich also nicht mehr mit sichtbarer Technik, lauten Geräten oder nicht nachhaltigen Materialien zufrieden. Auch feste Einrichtungen stehen zur Debatte. Flexibilität wird zu einem zentralen Wert: verstellbare Arbeitshöhen, multifunktionale Inseln und anpassungsfähige Komponenten
umfassen. .

“Nachhaltigkeit hat auch eine breitere Bedeutung”, erklärt Struis. “Nicht nur die Materialauswahl zählt, sondern auch die Lebensdauer, die Aktualisierbarkeit von Teilen und die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Kreislauffähigkeit wird bis dahin wahrscheinlich die Norm sein.”

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Wassermanagement in der Küche wird in den kommenden Jahren ein zentrales Thema sein.

Strategische Entscheidung für 2026

Für Küchenspezialisten, die jetzt schon vorausdenken wollen, ist die Aufgabe klar: “Bringen Sie Technologie, Erfahrung, Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Flexibilität in einer Geschichte zusammen. Das sind die Themen, die schon heute im Spiel sind und bis 2040 entscheidend sein werden”, schließt Struis.

Die Küche des Jahres 2040 wird also nicht von sichtbarem Hightech dominiert sein, sondern von intelligenten, leisen Lösungen, die den Alltag verbessern, ohne sich aufzudrängen. Diejenigen, die diese unsichtbare Revolution schon heute im Blick haben, schaffen nachhaltige Relevanz.

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